Meine Vision für Freiberg

Anziehend – blühend – lebendig

Was haben wir bisher gemeinsam erreicht

Unser Leben wird wesentlich bestimmt durch die Bedingungen vor Ort. Hier gehen unsere Kinder in die Schule oder den Kindergarten, treiben Sport oder verbringen ihre Freizeit. Hier treffen wir Freunde, sind wir zu Hause und nutzen die kulturellen Angebote. Deshalb war und ist es mir ein besonderes Anliegen, dass wir gemeinsam unsere Stadt Freiberg gestalten, die die Entwicklung der letzten Jahre erfolgreich weiter geht. An einigen Beispielen möchte ich Ihnen aufzeigen, was wir in gemeinsam erreichen konnten.

Weshalb sind mir moderne Schulen und Kindertagesstätten besonders wichtig?

Schon ein altes Sprichwort sagt, was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr! Deswegen war und ist es mir wichtig, dass gerade in diesem Bereich unsere kleinsten Bürger beste Bedingungen vorfinden. Wir haben als Stadt viel investiert, neue Schulen und Kitas gebaut und bestehende Einrichtungen modernisiert. Dabei werden wir auf diesem Weg nie stehen bleiben, jetzt gilt es die Winkler-Schule wieder auf den modernsten Stand zu bringen und alle Schulen fit für die Aufgaben der Digitalisierung zu machen. Breitband-Internet, Datenanschlüsse und W-Lan, interaktive Tafeln und natürlich Tablets und Notebooks sind notwendige Voraussetzungen für moderne Bildung.

Oberschule Ohain

Ein angenehmer Ort zum Lernen – das ist mir wichtig für unsere Kinder. Deshalb habe ich mich für die Sanierung und Erweiterung der Oberschule „Gottfried Papst von Ohain“ eingesetzt. 2019 wurde der barrierefreie Altbau fertiggestellt und 2020 der Erweiterungsbau mit moderner Schulmensa. Doch die Schule wurde nicht nur äußerlich saniert, sondern auch in den Innenräumen mit digitalen Tafeln ausgestattet. Insgesamt kostet die Digitalisierung der Freiberger Schulen mehr als 3 Millionen Euro, wobei die Stadt Freiberg einen Eigenanteil von rund 500 000 Euro trägt. Gute Lernbedingungen für alle Freiberger Schüler sind für mich essentiell, da sie die zukünftigen Berufschancen erheblich verbessern. Weiterhin ist mir auch wichtig, dass unsere Kinder aus der Vergangenheit lernen. Aus diesem Grund gedenke ich jedes Jahr am 17. Juni mit den Jugendlichen der Klassenstufe 9 der Oberschule den Opfern des Arbeiteraufstandes aus dem Jahr 1953.

Grundschule Agricola

Unsere „jüngste“ und modernste Schule ist die Grundschule „Georgius Agricola“. Als Schule mit Hort bietet diese beste Bedingungen im Münzbachtal. Kreidefrei durch interaktive Tafeln und Notebooks, große helle Klassenzimmer sowie ein schöner Garten mit alten Obstbäumen schaffen die Voraussetzungen für sehr gute Lernerfolge. Mir war es sehr wichtig, dass diese Schule erhalten bleibt. Mehr als 7 Millionen Euro wurden investiert, damit Lernen Spaß macht und unsere Kinder sich wohlfühlen.

Grundschule Böhme

Ein Haus des Lernens und der Begegnung – dafür steht die Grundschule
„Carl Böhme“. Ein besonderes Anliegen der Schule ist die Förderung der Lesekompetenz und Lesefreude durch individuelle Angebote. Mir ist ein angenehmer und attraktiver Ort des Lernens für die Freiberger Grundschüler wichtig, weshalb nach der grundhaften Sanierung bis 2015 die Außenanlagen der Schule 2018 erneuert wurden. Auf dieser Fläche wurde belasteter Boden und Zaun ausgetauscht sowie neue Klettergeräte aufgebaut. Außerdem wurde neuer Rasen angesät und der Bolzplatz erneuert. All dies damit unsere Kinder einen Ort haben, an dem sie Spaß und Freude erleben können.

Baumaßnahmen an weiteren Schulen

Doch an allen Schulen arbeiten wir weiter daran, die Bedingungen zu verbessern. So gestalteten wir für die Grundschule Körner und die Oberschule Zetkin eine moderne und großzügige Mensa aus der ehemaligen Gaststätte an der Heubner-Sporthalle. Das Ergebnis ist ein neuer Rückzugsort in der Mittagspause für 800 Schüler. Damit ist die Mensa eine wunderbare Nachnutzung der ehemaligen Gaststätte. 2019 begannen die Baumaßnahmen und ab dem Schuljahr 2020/21 kann die Mensa genutzt werden. Das schaffte Platz in den Gebäuden für bessere Schulangebote. Die Grundschule Pestalozzi erhielt ein zusätzliches Außengelände und eine Erneuerung des Brandschutzes. Das Förderzentrum Kollwitz wurde ebenfalls brandschutztechnisch umfassend saniert und bei der Grundschule Günzel wurde die Fassade aufgrund von Mängeln beim Bau neu gestaltet. Die Möller-Bibliothek im Scholl-Gymnasium wurde umgestaltet und sichtbarer gemacht. Regelmäßige Instandhaltungen finden ebenso statt, denn Schulen sind nicht nur Ort des Lernens, sondern sollen auch einladend aussehen.

Kita Kinderschutzbund

Ein barrierefreier Rückzugsraum für Kinder und die Förderung von Kompetenzen: Bei meinen Erkundungen durch die Stadt darf auch die Kindertagesstätte Kibu mit dem Kinderschutzbund als Träger nicht fehlen. Bereits im Januar 2017 wurden 60 Krippenplätze für unsere Freiberger Kinder geschaffen und 100 weitere Kitaplätze kamen 2018 hinzu. Die Kosten betrugen insgesamt rund 3 Millionen Euro. Nun können die Kinder auf einer großen Außenfläche spielen und Spaß haben. Auch die Nähe zu unserem Tierpark bietet den Kindern und ihren Familien auch nach der Kita die Chance aufregende und ereignisreiche Nachmittage zu erleben. Das Gebäude bedeutet für mich einen weiteren Meilenstein für eine familienfreundliche Stadt.

Kita Hornmühlenweg

Ein Ort, der auch unseren Studenten die Möglichkeit bietet Kind und Studium zu verbinden – das vereint die Kita Hornmühlenweg. Auch mir ist es ein besonderes Anliegen, dass unsere Studenten auch mit Familie die Möglichkeit bekommen, studieren zu können. Auf diesen Bildern sehen Sie die sanierte Kita und den Anbau des Krippenbereiches. 2018 wurden die Baumaßnahmen abgeschlossen und bieten nun den Kindern moderne Spielbedingungen und für die pädagogischen Fachkräfte einen angenehmen Ort zum Arbeiten.

Kita Lessingstraße

140 weitere Kitaplätze, davon 45 Krippen- und 95 Kindergartenplätze – dies haben wir für unsere Kinder erreicht. Auf diesen Bildern sehen Sie den bald fertigen Neubau der Kindertagesstätte Villa Kunterbunt. Der barrierefreie Neubau, bestehend aus zwei Etagen, bedeutet für die Kinder dieser Stadt einen neuen Platz für schöne Kindheitserinnerungen. In den Innenräumen wurden Klimaanlagen eingebaut und Sonnenschutz ist durch Markisen und Sonnensegel gewährleistet. Ein großzügiges Außengelände bietet Platz zum Spielen und Toben. Die Kosten für den Neubau betrugen rund 5,4 Millionen Euro.

Kita Berthelsdorfer Straße

Ein Ort, an dem man träumen kann – das wünsche ich mir für unsere Kinder. Dieser Wunsch wird mit dem Neubau der Kita „Pusteblume“ auf der Berthelsdorfer Straße wahr. Aus einem verwahrlosten ehemaligen Fabrikgelände wird jetzt eine moderne und großzügige Kita. Es entsteht in der dicht bebauten Bahnhofsvorstadt eine grüne Oase und somit zukünftig ein Ort, an dem 100 Freiberger Kinder tagsüber eine Chance auf Sorglosigkeit haben. Die Städtische Wohnungsgesellschaft hat das Nachbargebäude in der Buchstraße gekauft und saniert hier zukünftig attraktive familiengerechte Wohnungen. Gemeinsam mit den bereits erfolgten und anstehenden Sanierungen von Humboldt- oder Schönlebestraße sowie einem modernen Bahnhofsareal erreichen wir eine deutliche Aufwertung dieses Stadtteils.

Eine moderne Infrastruktur schafft Raum für alle

Straßen und Plätze, Radwege und öffentliche Verkehrsmittel, Car-Sharing und E-Bikes – das alles gehört zu einer modernen lebenswerten Stadt. Eine moderne und zweckentsprechende Infrastruktur wertet die Wohngebiete auf und schafft Platz für alle Verkehrsarten. Mit dem Radweg nach Halsbrücke wurde eine neue Verbindung geschaffen, moderne Straßen mit Bäumen und ausreichend Parkplätzen schaffen die Voraussetzungen für attraktive Wohngebiete und nicht zuletzt lädt ein neuer Bahnhof, mittels neuer Zugverbindungen dazu ein, die Welt zu bereisen. Das am 12. Juni (und damit dem Tag der Oberbürgermeisterwahl) erstmals wieder ein Intercity von Freiberg direkt an die Ostsee fährt, werte ich als ein besonders schönes Zeichen, dass unsere erfolgreiche Entwicklung weiter geht. Gerade den Straßen- und Radwegebau möchten wir in den kommenden 7 Jahren verstärken denn nach der Sanierung von Kitas und Schulen werde ich herauf die Prioritäten setzen.

Bahnhof und Parkplatz

Der Bahnhof als Eingangstor für viele Reisende zur Silberstadt Freiberg ist mir besonders wichtig, da dieses Gebäude entscheidend ist, wie neue Gäste unsere Stadt sehen. Ich habe mich aus diesem Grund dafür eingesetzt, dass der Bahnhof als zentrales Element der Bahnhofsvorstadt seit 2021 saniert wird. Zwei Dächer wurden erneuert, um das seit 1862 bestehende Gebäude vor eindringendem Regenwasser, Schwammbefall und Holzschädlingen zukünftig zu schützen. Marode Balken wurden ersetzt und die Zwischendecke oberhalb der Empfangshalle entfernt. Die Freifläche neben den Gleisen soll zu einem Parkplatz mit Stellflächen für Reisebusse werden. Geplante Fertigstellung des Parkplatzes ist noch im Laufe dieses Jahres. Die gesamte Sanierung verursacht Kosten in Höhe von rund 18 Millionen Euro. Geplant ist, dass die Baumaßnahmen bis 2025 abgeschlossen werden und wir dann ein modernes und einladendes Bahnhofsareal uns und unseren Gästen präsentieren.

Humboldstraße

Die Humboldtstraße – ein weiterer Meilenstein für die Entwicklung der Bahnhofsvorstadt. Der grundhafte Ausbau der Humboldtstraße erfolgte in zwei Abschnitten. Der erste Abschnitt der Straße wurde im November 2019 fertiggestellt und 2020 kam dann die Sanierung des zweiten Teils der Straße. Im Zuge der Baumaßnahmen wurden entlang der 450m langen Straße beidseitige Längsparkstreifen angelegt und das Parkplatzangebot deutlich erhöht. Außerdem wurde eine Bepflanzung mit Bäumen vorgenommen und die Beleuchtungsanlage erneuert, indem energiesparende LED-Leuchten eingebaut wurden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1.290.000 Euro. All dies damit unsere Stadt ein lebenswerter Wohnort bleibt.

Tschaikowskistraße

Die Tschaikowskistraße wurde letztes Jahr umfangreich saniert. So wurden der Schmutz- und Regenwasserkanal erneuert, Kabel verlegt und die Trinkwasserleitung gewechselt. Die Fahrbahn erhielt einen neuen Straßenbelag und die Gehwege wurden mit Betonsteinpflaster befestigt. Der dritte Bauabschnitt der Straße bezieht sich auf den Bereich zwischen Stichstraße und Karl-Kegel-Straße wird voraussichtlich im September dieses Jahres fertiggestellt. Die Sanierung der Tschaikowskistraße ist ein weiteres erfolgreiches Projekt, das das Bild unserer Stadt verbessert. Gerade auf dem Wasserberg will ich in den nächsten Jahren jedes Jahr eine Straße sanieren, so wie wir es mit Forstweg, Mühlweg und Tschaikowskistraße erfolgreich begonnen haben.

Radweg Halsbrücke

Ich fahre gern in meiner Freizeit Rad und teile dieses Hobby mit vielen Freibergern. Deswegen ist mir der weitere Ausbau unseres Radwegenetzes sehr wichtig. Mit dem neuen Radweg nach Halsbrücke auf der ehemaligen Bahntrasse haben wir gemeinsam mit unserer Nachbargemeinde einen neuen Anschluss ins Umland geschaffen. Ebenso haben wir Schutzstreifen für Radfahrer eingerichtet und Einbahnstraßen für Radfahrer geöffnet.  Weitere Radwege wie die Verlängerung an der Leipziger Straße bis zum Fürstenwald, nach Hilbersdorf oder durchgängig nach Zug befinden sich im Stand der Planung, so dass hoffentlich bald weitere Baumaßnahmen folgen können.

Ortsteilstraßen

Mir ist das Wohlbefinden der Bürger dieser Stadt wichtig. Damit alle Freiberger sich sicher im Straßenverkehr bewegen können, wird die Dorfstraße im Stadtteil Zug im Juni 2022 ausgebaut. Geplant ist ein barrierefreier Gehweg mit Beton-Pflastern, die die Verkehrssicherheit für Fußgänger erheblich erhöht. Auch die Erreichbarkeit von Einrichtungen im Ortszentrum, wie das neue Ortszentrum für Zug wird verbessert. Außerdem wird eine neue Beleuchtungsanlage als Erdkabelanlage errichtet, mit der bis zu 50% Elektroenergie eingespart werden können. Geplante Gesamtausgaben belaufen sich auf rund 904.000 Euro. Bis Ende 2022 soll die Dorfstraße fertiggestellt werden. Nach den ersten beiden Bauabschnitten Walterstal in Kleinwaltersdorf möchte ich zügig die Abschnitte 3 und 4 angehen, damit auch diese Straße durchgängig gut befahrbar ist. Im Halsbach erneuern wir aktuell die Obere Straße nachdem zuletzt der Siedlersteg saniert wurde. Alle unsere Ortsteile sollen gleichberechtigt an der Modernisierung der Infrastruktur beteiligt werden.

Kultur, Tourismus und Welterbe

Tivoli

In der 120-jährigen Geschichte des Tivoli ist schon viel passiert. Vom Vogelschießen über Mitternachtspartys oder Tanzkreisen, all dies macht die Geschichte der Schankwirtschaft aus. Heute kennt man das Tivoli als Konzert- und Ballhaus. Deswegen war es mir wichtig das Tivoli nach der Solarworld-Insolvenz weiter zu erhalten. In langwierigen persönlichen Verhandlungen konnte ich mit Unterstützung unseres Landrates dieses Ziel erreichen. Jetzt gehört das Gebäude unserer Tochtergesellschaft Saxonia Freiberg, was die Zukunft des Tivoli sichert. 2020 konnte ich das Ehepaar Säurich für Ihr besonderes Engagement für den Erhalt der Kulturstätte Tivoli ausgezeichnen. Auch heute ist mir der Erhalt dieses Gebäudes als Treffpunkt der Generationen in Freiberg ein besonderes Anliegen.

Touristinformation

Damit auch die Menschen, die neu in unsere Stadt kommen, sich in unserer Stadt willkommen fühlen, ist dieses Gebäude essentiell. Die neue Touristinformation am Schloßplatz als erste Anlaufstelle für Gäste und Besucher wurde 2019 vom Landestourismusverband Sachsen e.V. ausgezeichnet. Diese Marke steht für hohen Qualitätsstandard und bescheinigt, dass die Touristinformation Modernität, Kompetenz und Gastfreundschaft vermittelt. Die Mitarbeiter stehen als freundliche und kompetente Ansprechpartner für Fragen zur Stadt Freiberg zur Verfügung.

Für mich ist die Touristinformation eine Möglichkeit Menschen, die unsere Stadt besuchen, zu zeigen, wie schön und sehenswert unsere Stadt Freiberg ist. Das neue Welterbezentrum in der Petersstraße wird die touristische Bedeutung Freibergs weiter stärken. Der 854 Jahre andauernde Bergbau in Freiberg hat wesentlich die Geschichte Sachsens beeinflusst, was wir mit dem neuen Zentrum zeigen werden.

Freizeit und Erholung im Einklang mit der Natur – tolle Angebote für Jung und Alt

Ich bin stolz auf die Angebote, die wir hier vor Ort haben. Unser Tierpark ist für mich ein Ort der Familien, kostenfrei und modern schafft er Raum für Ausflüge mit Kind und Kegel. Bald werden Alpakas und Nandus das Angebot vervollständigen. Der von mir 2015 mitgegründete Förderverein unterstützt uns sehr und hat den neuen Spielplatz finanziert. Auch unser Waldbad hat nach 2 Jahren Schließung aufgrund von Kampfmittelfunden eine komplette Sanierung. Hier hat der von mir mitinitiierte Förderverein einen modernen Spielplatz geschaffen, der auch außerhalb der Badesaison alle Generationen zum Besuch einlädt. Im Juni feien wir 100 Jahre Baden im Wald– was für eine tolle Entwicklung. Und nicht zuletzt ist unser fast 1.000 ha umfassender Waldbestand ein Ort der Erholung, den wir auch zukünftig erhalten und mehren wollen. Auch im Stadtgebiet schaffen wir Raum für die Natur.

Tierpark

Die Auszeichnung als familienfreundlicher Ort im Jahre 2021 – das haben wir mit unserem Tierpark für Freiberg geschafft. Mir ist besonders wichtig, dass die Familien unserer Stadt einen Ort haben, an dem sie exotische Tiere bewundern oder einfach in die Wunder der Tierwelt eintauchen können. Auf einer Fläche von ca. 3ha können etwa 170 Tiere, unterteilbar in 12 verschiedene Tiergattungen, erkundet werden. Als neuestes Tier kann man derzeit eine Schleiereule in unserem Tierpark bestaunen. Außerdem wird jedes Jahr ein Familienfest veranstaltet, bei dem alle Freiberger zusammenkommen können. Besonders wichtig ist mir hierbei zu betonen, dass jeder im Tierpark willkommen ist und in unserer Stadt für einen schönen Nachmittag bei den Tieren niemand Eintritt zahlen muss. Dafür werde ich mich auch in Zukunft einsetzen.

Waldbad

Wer Lust auf Sonnenbaden an einem idyllischen Naturteich hat, der ist im Waldbad „Großer Teich“ genau richtig. Der Eintritt ist frei und an den Grillstellen kann man sich bei schönem Wetter eine Bratwurst schmecken lassen. Damit sich auch die Freiberger Kinder hier wohlfühlen, habe ich mich dafür eingesetzt, dass ein neuer Abenteuerspielplatz gebaut wird. Dieser wurde im Juni 2021 fertiggestellt. Der Spielplatz besteht aus einem 15 m langen Schiff umgeben von Sand und bietet unseren Kindern die Möglichkeit sich neben dem Baden sportlich zu betätigen. Doch neben dem Spielplatz wurden auch die Liegewiesen und der Strandbereich saniert und Zäune erneuert. Die Gesamtkosten beliefen sich auf ca. 560.000 Euro.

Waldaufforstung

Für eine nachhaltige Stadt – dazu sollte die Pflanzaktion im November 2021 im Bereich zwischen Grenzstraße und Galgenweg beitragen. Gepflanzt wurden Bergahorn, Bergulmen, Stieleichen, Hainbuchen und Roterlen neben verschiedenen Sträuchern. Insgesamt wurden so rund 11.500 Neupflanzungen auf dem 2,7 Hektar großen Stück vorgenommen. Die Aktion war ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Freiberg und der Stiftung Wald für Sachsen. Für mich ist diese Aktion für mich ein weiterer Meilenstein für eine vielfältige, lebenswerte Landschaft in Freiberg, die zur Erholung beiträgt, sowie ein Beitrag zum Schutz der Umwelt.

Streuobstwiese am Rosinenbach / Blumenwiese für Insekten

Mit dem Erwerb und dem folgenden Abriss des baufälligen Gebäudes der ehemaligen Gaststätte „Rosine“ wurden die Voraussetzungen geschaffen, den Bachlauf und die umgebenden Wiesen naturfreundlich zu gestalten und aufzuwerten. Mit der neuen Streuobstwiese können unsere Bürger zukünftig selbst Obst ernten. Vielerorts in Freiberg sind Blumenwiesen entstanden, die das Stadtbild aufwerten und Insekten eine Heimat geben.

Sport frei und Wasser marsch!

Moderne Sportanlagen schaffen die Voraussetzungen, damit sich Kinder und Jugendliche aber auch Erwachsene sportlich betätigen können. Voraussetzung dafür ist der Erhalt der bestehenden Anlagen, wie der notwendige Ausbau gemäß Sportstättenentwicklungskonzept. Dabei ist mir besonders wichtig, dass die Vereine zu attraktiven Konditionen die Anlagen nutzen können. Allein die Nutzung unterstützen wir jährlich mit mehr als 700.000 €, damit alle Menschen in unserer Stadt Sport treiben können.

Kunstrasenplätze in Zug und Kleinwaltersdorf

Der Sportplatz in Kleinwaltersdorf hat eine lange Geschichte bis zur Fertigstellung. Allein 14 Jahre dauerte es, bis es vom Antrag zur Fertigstellung des Sportplatzes kam. Doch jetzt ist dieser schon einige Jahre saniert. Dies bedeutete für den Ort, dass der Nachwuchsspielbetrieb bis heute weitergehen kann. Die Spieler können nun dank des neu gebauten Flutlichtes auf dem Platz auch im Herbst und Winter trainieren.

Gleiches trifft nun auch auf den neuen Kunstrasenplatz im Ortsteil Zug zu. Musste früher aufgrund von mehr als 2 m Gefälle immer eine Mannschaft bergauf spielen, ermöglicht der moderne Kunstrasenplatz beste Spielbedingungen zu jeder Jahreszeit.

Gut Wehr

Ohne das Engagement unserer Kameraden in den Freiwilligen Wehren wäre die Gemeinschaft ärmer und Freiberg weniger sicher. Neben der regelmäßigen Erneuerung der Fahrzeugflotte habe ich mich deshalb dafür eingesetzt, dass alle unsere Kameraden beste Bedingungen für die Ausübung des Ehrenamtes vorfinden. Einige können bald ein neu saniertes Quartier beziehen – das Feuerwehrdepot in Zug. Die Arbeiten am Feuerwehrdepot werden in diesem Jahr beginnen und sollen 2023, pünktlich zum 140-jährigen Bestehen der Feuerwehr, fertiggestellt werden.

Auch ein Anbau, in dem die Einsatzfahrzeuge abgestellt werden können, soll entstehen. Außerdem gibt es mit dem neuen Gebäude einen Platz für unsere 2020 gegründete Jugendfeuerwehr. Damit bekommt das 10 Jahre leerstehende Gebäude endlich eine sinnvolle neue Verwendung. Ebenso in Kleinwaltersdorf soll der Feuerwehrstandort erweitert werden. Das Nachbargrundstück wurde gekauft, damit auch hier in den nächsten Jahren eine neue Abstellmöglichkeit für die Fahrzeuge entstehen kann. Gleichzeitig schaffen wir damit Platz im bisherigen Gebäude für notwendige Umbauten.

Platz der Einheit

Eine Rundlaufbahn, eine Dreisprung- oder eine Kugelstoßanlage – das sind nur einige Beispiele für das, was die Sportstätte „Platz der Einheit“ zu bieten hat. Im Stadion können fast 3000 Zuschauer während der Spiele feiern und mitfiebern. Da auch das Stadion zum Bild unserer Stadt gehört, bin ich stolz, dass nach einer umfassenden Sanierung 2019 die Sportanlagen auf dem Platz wieder in Betrieb gehen konnten. Nun findet man am Platz der Einheit einen hochwertigen Kunststoffbelag, neu bepflanzte Nebenflächen und eine erneuerte leichtathletische Ausstattung. Das Naturrasenspielfeld hat eine neue Ansaat erhalten. Zusammengefasst: ein Platz für unsere Sportler, an dem sie ihr sportliches Talent ausleben und entdecken können. Auch in Zukunft liegt mir besonders auch die sportliche Weiterentwicklung der Kinder unserer Stadt am Herzen.

Forschung und Entwicklung = wirtschaftlicher Erfolg

4000 Studenten in 69 Studiengängen – für mich bedeutet dies, dass die TU Bergakademie Freiberg 4000 gefragte Fachkräfte in Industrie und Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung, sowie öffentlicher Verwaltung hervorbringt. Die TU Bergakademie bildet Wirtschafts-, Natur- und Ingenieurwissenschaftler mit Weitblick und Gewissen aus und gestaltet somit die erfolgreiche Zukunft unserer Stadt mit. Unsere Studenten lernen, wie sie die Zukunft selbst in die Hand nehmen und in ihrem Sinne positiv verändern können. Mit der TU Bergakademie ist es Freiberg möglich bei Themen, wie Innovation, Industrie 4.0 oder E-Mobilität im internationalen Wettbewerb mitzuhalten und auch mitzuwirken. Ich freue mich mit Ihnen gemeinsam auch zukünftig mitzuerleben, wie Zukunftstechnologien hier in Freiberg an der TU Bergakademie vorangetrieben werden und neues Wissen junger Wissenschaftler unsere Stadt weiterbringt. Und nicht zuletzt ist unsere Bergakademie die beste Voraussetzung für unsere wirtschaftliche Entwicklung gerade auch in der Halbleiterindustrie.

Helmholtz-Institut

Das Helmholtz-Institut in Freiberg steht für Fortschritt und für die Etablierung Freibergs als herausragender Wirtschaftsstandort. Das Institut kann einen bedeutenden Beitrag zur nationalen Rohstoffversorgung leisten. Bereits jetzt ist das Institut Arbeitgeber für 140 Menschen und Bezieher von Drittmitteleinnahmen von mehr als 3 Millionen Euro im Jahr. Aus diesem Grund freut es mich sehr, dass das Institut stetig erweitert wird. Bis 2029 entstehen hier 350 Arbeitsplätze. Bereits 2018 wurde der Neubau eines Metallurgie-Technikums begonnen. Gefördert wurde der Neubau mit 9,8 Millionen Euro von der Europäischen Union und vom Freistaat Sachsen mit 400.000 Euro. Das Helmholtz-Institut hat bereits jetzt europäischen Stellenwert und ist für mich ein Symbol für Freibergs wissenschaftliche und wirtschaftliche Zukunft.

Silicon Freiberg

Der Schweizer Technologiekonzern Meyer Burger hat 2021 eine Produktionsstätte in Freiberg eröffnet und damit mehr als 300 neue Arbeitsplätze in Freiberg geschaffen.  Das Unternehmen stellt mit seinen Produktionsanlagen Photovoltaik-Systeme her. Täglich können hier rund 3000 Module fertiggestellt werden. Damit ist das Unternehmen für unsere Stadt gleichzeitig nachhaltiger Arbeitgeber und Treiber der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung Freibergs. Ich bin stolz zu sagen, dass wir es geschafft haben, eine so zukunftsträchtige Firma in unsere Stadt zu holen.

Ein weiteres Unternehmen, das in unsere Stadt investiert, ist die Siltronic AG. Dieses global ausgerichtete Unternehmen ist eines, der weltweit führenden Produzenten von Wafern. Diese Wafer werden in der Chipherstellung benötigt. Im August 2021 war der Spatenstich für den Standort Freiberg und 2023 sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein. Freiberg erhält mit der 20.000m2 großen neuen Kristallziehhalle 60 weitere Arbeitsplätze. Neben der Firma Siltronic gehört auch die Firma FCM zu den Schwergewichten im Silicon Saxony und wir haben es geschafft, dass diese Firmen unsere Stadt als Standort gewählt haben.