Was will ich mit Ihnen zusammen erreichen?

Vieles haben wir in den letzten sieben Jahren gemeinsam erreicht, doch es gibt weiter viel zu tun, denn eine Stadt entwickelt sich immer weiter. Wichtig ist zu allererst ein gutes Miteinander und eine gleichberechtigte Entwicklung in allen Bereichen unserer Stadt. Nachdem in den letzten Jahren besonders Kita´s und Schulen Schwerpunkte bei den Investitionen darstellten, werden jetzt Straßen und Radwege im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen. Im Radverkehr müssen die Umlandanbindungen deutlich verbessert werden. Dazu dienen die neu zu schaffenden Radwege an der Leipziger Straße ortsauswärts, nach Hilbersdorf oder durch die Rosine in Zug nach Weißenborn. Eine wesentliche Verbesserung wäre meiner Meinung nach die Weiterfügung des Radweges aus Halsbrücke über die alte Bahntrasse bis zur Frauensteiner Straße. Dies muss erfolgen in Verbindung mit einem Kreuzungsumbau Dresdener Straße zur besseren Erschließung des Himmelfarther Revieres. Dadurch könnte sowohl der untere Fuchsmühlenweg wie auch die Himmelfahrtsgasse zukünftig für den Radverkehr vorbehalten bleiben.

Gerade auf dem Wasserberg und in den Ortsteilen gibt es im Straßenbau erheblichen Handlungsbedarf. Mindestens 1 Straße pro Jahr sollen hier jeweils gebaut werden. Für den Wasserberg sind insbesondere die Gorki-Straße, die Einstein-Straße oder die Straße der Einheit ab 2023 geplant, in den Ortsteilen Walterstal, Dorfstraße oder Talweg und natürlich viele weiter bedeutende Straßen wie Dammstraße, Zuger Straße, Schumann- oder Lessing-Straße. Mit dem gleichen Engagement, wie es uns gelungen ist, alle Schulen und fast alle Kita´s zu sanieren, werden wir jetzt den Straßenbau angehen.

Doch auch bei Gebäuden gibt es noch Handlungsbedarf. Neben der bereits begonnenen Sanierung des Bahnhofs stehen für mich die Sanierung des Gebäudes Obermarkt 16 mit Ratskeller, Festsaal und Proben/Auftrittsraum unseres Stadtchors auf dem Plan. Das Gebäude der ehemaligen Feierhalle auf dem Donatsfriedhof soll ebenfalls saniert und wieder genutzt werden. Stellen Sie sich schon einmal vor, wie dieses Areal aufwertet dadurch aufgewertet wird! Dazu gehören für mich die Sanierung der Straße am Ostbahnhof mit notwendigen Parkplätzen. In den letzten Jahren habe ich mich für die Aufwertung und Schaffung von Freizeitangeboten eingesetzt. Das möchte ich weiter angehen und das Areal Waldbad mit Beach-Volleyball-Plätzen und Übernachtungsmöglichkeiten ergänzen. Der Tierpark bekommt zusätzlich Alpakas und Nandus. Noch nicht zufrieden bin ich mit den Spielplatzangeboten. Hier werde ich die Spielplätze Stadtmauergraben und in Zug erneuern, aber auch die Peterstraße soll in Verbindung mit dem Welterbezentrum kindgerechte Angebote erhalten und gerade auf dem Seilerberg fehlt für mich ein toller Spielplatz. Doch hoffentlich nicht mehr lange…Genau so, wie ich in Friedeburg an der Ohain-Schule den lang ersehnten Outdoor-Fitness-Parcour errichten will. Ein aufgewerteter Mühlteich als grüne Oase auf dem Wasserberg ist für mich sehr wichtig wie die Wiederaufstellung des Kristalls an der Chemnitzer Straße ggü. des Kinopolis.

Eine attraktive Stadt benötigt attraktive Angebote bei Handel und Dienstleistungen. Nach der bereits begonnenen Neugestaltung des Unicent steht für mich die Revitalisierung des Kinopolis-Center wie auch die Erneuerung des Fachmarktzentrum Häuersteig als zu begleitende Aufgabe an. Auch das Tivoli als unser Veranstaltungszentrum für jung und alt muss erhalten und vor allem weiter modernisiert werden. Hier habe ich bereits erfolgreich um den Kauf und damit Erhalt bemüht, jetzt muss es fit gemacht werden für die nächsten (Veranstaltungs-)Jahre. Dazu werden wir auch die bekannten Formate unserer Feste wie Bergstadtfest und Christmarkt, aber auch Frühlings- und Herbstfest weiter entwickeln und damit zur Attraktivität unserer Stadt beitragen. Innerstädtisches Wohnen wie im Quartier an der Gellerstraße muss jetzt endlich zum Abschluss gebracht werden, denn unsere TU Bergakademie Freiberg und unsere erfolgreichen Wirtschaftsunternehmen benötigen Wissenschaftler und Fachkräfte, die attraktive Wohnmöglichkeiten nachfragen. Davon profitieren wir alle. Und genau die Verbindung von Forschung und Wirtschaft macht Freiberg so erfolgreich. Mit der Ansiedlung des Helmholtz-Institutes wie auch dem Neubau vieler Universitätseinrichtungen haben wir in den letzten Jahren die Wirtschaftskraft unserer Stadt weiter gestärkt. Die Zusammenarbeit von Stadt und TU, Rektor und mir sind ausgezeichnet, wie auch mit den Wirtschaftsunternehmen. Die Ausweisung von Gewerbegebieten wie ebenso der weitere Ausbau des Areal Chemnitzer Straße 40 zu einem Forschungscampus werden die positive Entwicklung unserer Stadt weiter befördern. Ganz wichtig für unsere Stadt ist das Ehrenamt. Egal ob in Feuerwehr, Sport-, Kultur- oder Sozialvereinen. Die Mitglieder engagieren sich für unsere Stadt. Das unterstütze ich bereits vielfältig auch als Mitglied in vielen Vereinen. Aber noch mehr müssen wir die Rahmenbedingungen schaffen, dass Ehrenamt Raum findet. Deswegen werden unserer Feuerwehrstandorte modernisiert und erweitert, schaffen wir neue Sportmöglichkeiten und fördern Vereine. Hier werde ich weiter der verlässliche Partner sein, auch und gerade für unser Mittelsächsisches Theater, dessen Aufführungen ich gern besuche. Doch alle dies bedarf zweier wichtiger Partner, die Einwohner unserer Stadt genauso wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus. Hier spüre ich viel Engagement für unsere Stadt. Mit dem Ausbau der Digitalisierung in allen Bereichen unserer Verwaltung will ich die Bearbeitung weiter vereinfachen und mit einer Beteiligungssatzung die Rechte unserer Einwohner bei anstehenden Entscheidungen stärken. Gerade der Jugendliche wollen sich für unsere Stadt engagieren und finden mit unserem Kinder- und Jugendparlarment seit 26 Jahren einen Fürsprecher. Allerdings endet die Schulzeit meist mit 18 und dann? Deswegen will ich einen Jugendbeirat schaffen, der Sprachrohr wird für die Generation der 18-27jährigen unserer Stadt. Ich bin gespannt, welche Ideen daraus erwachsen und freue mich darauf.

Diese Ziele sind für mich keine leeren Worte, denn auch vor 7 Jahren habe ich meine Visionen vorgestellt und konnte vieles davon mit Ihnen umsetzen. Der Kauf und die Sanierung des Bahnhofes, Modernisierung von Schulen und Kita´s, Stärkung der Ortsteile wie auch der Rückkauf der Städtischen Wohnungsgesellschaft SWG hatte ich mir zum Ziel und erfolgreich umgesetzt. Ich halte, was ich verspreche, denn ich liebe meine Heimatstadt und die Menschen, die hier leben. Deswegen bitte ich Sie zur Wahl um Ihr erneutes Vertrauen.

Glück auf!